Wirtschaft

Es geht immer um die Einstellung

Am 22. Juni durfte ich den Keynote-Vortrag (auf Englisch!!) und dann an der anschließenden Podiumsdiskussion beim Standard Mentoring Circle teilnehmen. Thema: Gibt es Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede zwischen Sport und Management...

Ich behaupte: damit ein Manager oder Sportler gut sein kann muss er sowohl Teamplayer als auch Einzelkämpfer sein. Alles, was wirklich wert-voll zum Erfolg beiträgt, ist gut. Dazu gehört auch Disziplin, ständiges Lernen und vor allem richtig viel Spaß am Tun. Letzteres ist nicht immer leicht, wer aber um seine inneren und äußeren Werte bescheid weiß, der kann sich immer motivieren. Und Erfolg ist das Resultat.
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P.S.: für Interessierte: http://derstandard.at/fs/1245820176107/Management-und-Sport-Einstellung-zaehlt

Heute schon trainiert??!!

Mit Vergnügen stelle ich fest, dass sich immer mehr Unternehmen in unserer Wirtschaft darauf besinnen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas zu gönnen, was letztendlich allen - wirklich allen - gut tut.

Mentale Fitness im Betrieb ist der Beginn eines Trends, der sich hoffentlich schneller potenziert als so manche Markenartikel auf den Markt bewegen. (Man/ich darf ja träumen und hoffen;-))
Da ich in den letzten Wochen mehrfach zu diesem Thema in Unternehmen eingeladen war, stelle ich der Allgemeinheit nun die bedeutungsvolle Frage: Habt ihr heute schon mentale Fitness betrieben?
Falls sich da die eine oder andere Stimme regt und fragt: ja wie geht denn das? dann darf ich hier zwei kleine Vorschläge unterbreiten:
1) beraube dich eines Sinnes (zB dadurch, dass du dir einfach die Ohren mit den berühmten Stöpsel zumachst) und dann gehe auf die Straße. Du wirst erstaunt sein, wie reich-haltig das Leben danach ist.
2) Atme bewusst (jaja ich weiß, atmen ist doch ein alter Hut! Achtung: ich schrieb „bewusst“ atmen, und das ist für die Mehrheit unter uns sicher kein täglich Brot) 3 Mal ein und wieder aus. Danach atme bewusst (!) drei Mal ein und stelle dir jeweils vor, wie eine sehr angenehme Farbe in dich einströmt, die dich selbst dann noch ausfüllt, wenn du wieder ausatmest. Beende mit einem bewusst langen Atemzug und wende dich erst dann wieder deiner Arbeit zu.

Alles Gute! - Die mentalen Muskeln wachsen sehr schnell!
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Lazarus - oder was die Welt wirklich verändert

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Ich möchte, dass die Leser dieses Blogs ein Zitat von Ralph Waldo Emerson als Hintergrund im Kopf haben: Erfolg ist...

Was ich heute erleben durfte, war nicht nur perfekt vorgelebte mentale Fitness, von Projektmanagement über Organisationsentwicklung, Sponsoring und Durchführung war alles vorhanden, was sich ein gesundes Unternehmen nur wünschen kann.

Das Besondere daran: fast sämtliche Akteure an der Geschichte befinden sich im zarten Alter von 5 bis 13 Jahren.
Das zeigt wieder einmal, welches Rezept es wirklich braucht, um „etwas“ auf die Füsse zu stellen: man nehme eine gute, fast geniale Idee, den unbändigen Glauben daran, kommuniziere die beiden mit viel Enthusiasmus an das Team - der Rest ist Fleiß, gutes Zeitmanagement und Controlling. Ich spreche hier und heute voller Achtung von einer perfekten Musical-Aufführung einer Gruppe, die sich vor ein paar Jahren einfach so formiert hat. Mittlerweile entstanden, so meine Recherchen, bereits mehrere derartige Projekte, vor denen wir alle nur unseren Hut ziehen können.

Die Idee: wir machen ein Musical (das es noch nicht gibt) mit unseren Kindern
Das Team: Laudate-Kids (mittlerweile auf 44 Mitglieder angewachsen - ein Team, bei dem sich neue Mitglieder anstellen, um mitmachen zu dürfen)
Dazu: Organisation, Technik, Komposition, Drehbuch, Dramaturgie - in den Händen von ca. 10 Personen
Wo: ein kleiner Ort in Oberösterreich (Waizenkirchen)

Herausgekommen sind 6 vollkommen ausgebuchte Aufführungen (freier Eintritt!) und demnächst eine DVD für alle, die sich ein Bild (und Töne) von Wirtschaft machen wollen, wie sie idealer nicht gelebt sein könnte.
Mentale Fitness sämtlicher Beteiligten war sichtbar, hörbar, spürbar und hat bereits den Sog für Neues hinterlassen.
Was die Welt also wirklich verändert, sind Menschen, die ihre Ideen mit so viel Energien in die Taten umsetzen, dass alle lernen, wie die Zukunft funktionieren muss.

Wer mehr über diese Kids und ihr Team erfahren will, kann mich gerne kontaktieren.

Mental fit in diesen Tagen!?!

Herz
Wir können kaum umhin, die Nachrichten dieser Zeit irgendwie zu hören oder sehen. Und da fällt es mitunter gar nicht mal so leicht, gut drauf zu sein.
Was ist denn wirklich wichtig, wenn sich alles auf den Kopf zu stellen scheint? (Man beachte meine Fragestellung!) Hier kommt meine frisch-freche Behauptung:
wir sind wichtig.
Wir Menschen, und zwar alle sind das einzig wichtige.
Freude spüren, lachen können, mit Menschen sprechen, mehr noch: Menschen zuhören, spielen und die Welt um und und vor allem in uns wieder mal so richtig wahr-nehmen halte ich in dieser Zeit als sinnvoll und existenziell.
Deshalb empfehle ich nebst einem Spaziergang im Freien (um die Farben des Herbstes zu erkennen, die Vielfalt der Natur zu bewundern und die reichen Bäume und Felder, so sie nicht gerade abgeerntet werden zu bestaunen) eine Inventur des eigenen Inneren.
Ausblicken.
Visionen, ja genau, Wünsche an die Zukunft kommen lassen.
Und dann: Zeichen setzen. Zeichen an mich selbst und an andere. Nämlich, dass es dich gibt, dass es mich gibt, dass wir die Menschen wieder als das Wichtigste wahrnehmen. Mein Freund
Karl Gamper sagt so schön: Menschen erkennen einander als Menschen.
Dazu kommt dann: Wirtschaft machen. Neue, andere Wirtschaft, die lebendig ist und einem gut gelebten Leben zuträglich. Das geht. Vor allem in Zeiten wie diesen, wo Veränderung praktisch von selbst funktioniert und von uns gefordert wird. Gefordert wird auch Mut und Zuversicht, der Glaube an wichtige Werte in und um uns.
Wie im Sport heißt es dann (und hier kommt der Praxistip der
Mentaltrainerin): denke an das, was du erreichen willst. Denke ganz einfach das andere, das was du nicht willst, konsequent nicht. Haha! Höre ich die Mitdenker rufen: das geht nicht, denn wir denken ja in Bildern und da gibt es das Nicht einfach nicht. Stimmt.
Deshalb erfordert es unglaubliche Konsequenz und Disziplin, daran zu denken, was du willst. Vielleicht möchtest du mit einer kleinen Meditation, auf alle Fälle einer Introspektion starten, um herauszufinden, ob sich das, worauf du dich konzentrieren möchtest, auch wirklich richtig anfühlt. Das geht leicht. Denn das wirklich Wichtige und Richtig fühlt sich immer leicht an.
Dazu kommen dann ganz von selbst Freude, Lachen, Wohlfühlen.
Leben.
Das nenne ich fit sein für Zeiten wie diese.

Mehr Hinweise, ob du weißt, was du wirklich willst, habe ich in einem kleinen Büchlein zusammen gefasst. Ich nenne die Bewegungen in unserem Gehirn einfach
DenkBewegungen, denn die sind es, die zu unserem Glück führen. Garantiert.